Karate

Die Karateabteilung des SC Hummeltal wurde im Jahr 1990 von Detlef Seidel (†) gegründet. Sie ist im Bayrischen Karate Bund (BKB) [www.karate-bayern.de] und im Deutschen Karateverband (DKV) [www.karate.de] organisiert. Aus dem Anfängerkurs mit ungefähr 30 Mitgliedern entwickelte sich unsere Abteilung zu einem festen Bestandteil des Sportclubs. Bei zwei Trainingseinheiten in der Woche, mit getrennten Kinder- und Erwachsenentraining, wird traditionelles Shotokan-Karate geübt. In vier grundsätzlichen Bestandteilen, Kihon (Grundschule), Kumite (Kampf), Kata (Formen) und Selbstverteidigung wird vermittelt, was das Wesen des Karate beinhaltet.

 




In unserem Abteilungslogo ist der kleine Tiger, das Symbol des Shotokan, integriert.




Karate ist eine Kampfkunst, die im Ursprung von den Ryukyu-Inseln kommt. Diese Inseln, mit der Hauptinsel Okinawa, liegen zwischen Japan und China im Pazifik. Durch die wechselvolle Geschichte des kleinen Königreiches im frühen Mittelalter und dem Waffenverbot für die einheimische Bevölkerung, entwickelte sich eine geheime Kampfkunst mit starkem chinesischem Einfluss. Mit dieser Art zu kämpfen, verteidigten sich die Meister des Karate gegen die japanischen Samurai, die in diesen Zeiten die Inseln besetzt hatten und die Bevölkerung unterdrückten. Die Samurai versuchten bis zu Beginn des 20.-Jahrhundert hinter die Geheimnisse des „Okinawa-Te“ zu kommen. Erst mit der Einführung von stark verschlüsseltem Karate für Gymnastik von Schulkindern wurde Karate öffentlich. Über Japan wurde Karate dann in die ganze Welt „exportiert“.   



KARA „leer“ TE „Hand“ DO „Weg“



Karate ist eine waffenlose Selbstverteidigung. Die Hände, Ellenbogen, Knie und Füße sind mit entsprechendem Training wirksame Mittel zur Verteidigung. Damit es keine Verletzungen im Training gibt, werden alle Techniken vor dem Ziel abgestoppt. Die Wirkung des Karate entsteht durch das zielgenaue und präzise Anwenden von geeigneten Techniken auf dem Körper des Angreifers.


Wie bei allen Sportarten stellt sich der Trainingserfolg erst nach einer gewissen Zeit ein. Ein besonderer Effekt ist die Schulung des Charakters. Durch den Respekt vor dem Trainingspartner sowie dessen Gesundheit, hoher Konzentration und der technischen Arbeit an den vorgebenden Formen, ist ein Karatetraining nur schwer mit anderen Sportarten vergleichbar. Gute Koordination, verbesserte Fitness / Beweglichkeit und ein gesundes Selbstbewusstsein sind die positiven Effekte von Karatetraining. Die Fähigkeit sich im Ernstfall verteidigen zu können, hängt von der Situation und den Trainingsstand des Einzelnen ab. In erster Linie versucht ein Kampfsportler aber immer defensiv zu bleiben.

Unsere Kunst heißt eigentlich KARATE-DO „Weg der leeren Hand“ und das Schriftzeichen seht Ihr rechts.  


Wir freuen uns über alle Interessierten, welche mal einen anderen Sport ausprobieren wollen und laden Euch zum Probetraining ein.


Offizielle Homepage [www.hummeltalkarate.de] ist von unserem Peter Kuhn.  

Dort findet Ihr viele interessante Details über uns.

Karate Abteilung beim Festumzug 125 Jahre Burschenverein Pittersdorf